
Alte Ansichtskarte vom Bismarckturm. Heute ist die Lokation von dichtem
Wald umgeben.
Postkarte, Sammlung U. Fischer
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Die Panoramahöhe
ist leicht per PKW zu erreichen. Folgen Sie der Hellendorfer Straße
in Richtung Bahratal / Tschechische Republik. Kurz nach dem Ortsausgang
von Berggießhübel biegen Sie rechts von der Hauptstrasse ab
und haben nach einigen hundert Metern Waldweg Ihr Ziel erreicht. So gut,
so einfach. Viel schöner als mit dem PKW ist der Aussichtspunkt aber
zu Fuß zu erschliessen. Folgen Sie der Hellendorfer Strasse einfach
auf Schusters Rappen. Auf halbem Weg kommen Sie an der Prinzessinsäule
vorbei. Ein wenig anstrengender, aber noch schöner ist der Weg auf
die Panoramahöhe über den Poetenweg: ausgehend von der Hauptstrasse
überqueren Sie die Gottleuba am Kirchberg. Hinweisschilder leiten
Sie gleich rechts zu dem romantischen Poetenweg, der Sie zu den "Hexenstufen"
bringt. Über diese gelangen Sie durch alte Waldwege und über
manche Steigung auf die Panoramahöhe. Blicken Sie ab und zu einmal
zurück - Berggießhübel liegt Ihnen zu Füßen!
Angekommen, befinden Sie sich auf 437 m Höhe ü.NN.
Der Aussichtsturm aus Markersbacher Granitstein wurde im Jahre 1900 eingeweiht.
Bauherr war der Königlich Sächsische Geheime Kommerzienrat Carl
Eschebach, der dem Turm zu Ehren Otto von Bismarcks dessen Namen gab.
Von dem Turm aus hat man eine herrliche Aussicht über das Umland,
bis weit über die tcheschische Grenze. In der Bergbaude Panoramahöhe,
direkt neben dem Turm kann man es sich nach langer Wanderung mit Essen
und Trinken gut gehen lassen; im Sommer ist der Biergarten vor der Restauration
ein lauschiges, kühles Fleckchen im Schatten alter Bäume - besuchenswert.

Bismarckturm auf der Panoramahöhe
Mai 2001
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