Luftbilder von Berggießhübel, die die Zerstörungen des Hochwassers im Sommer 1927 zeigen. Die Fotos sind in unsichtbare Quadranten aufgeteilt. Klicken Sie in das Foto, um eine Vergrößerung des Objektes in einem neuen Browserfenster zu sehen (400*400 Pixel). Alle Luftbilder: Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der SLUB/Deutsche Fotothek Dresden Fotograf: Pertermann


Bild 1: Westlicher Ortskern. Von Bad Gottleuba kommend verlief die Eisenbahnlinie zwischen Gießenstein und Berggießhübel weitgehend parallel zur Hauptstraße (Quadrant Q1).Im Quadranten Q2 zweigt in westlicher Richtung der Hochsteinweg ab. Gut sichtbar die Eisenbahnbrücke über die Gottleuba (Q5), an der sich die zerstörerische Flutwelle durch mitgeführtes Material meterhoch aufstaute, bevor sie erneut über den Ort hereinbrach. In östlicher Richtung in Q6 der Kirchberg und die ehem. Badstraße, heute Sebastian-Kneipp-Straße. Beachtenswert die enge Bebauung im damaligen Ortskern: zwischen der Häuserreihe der Badstraße und der Hauptstraße befanden sich streckenweise noch zwei weitere Häuserzeilen, zwischen denen die Gottleuba entlangfloss, von denen jedoch nichts blieb. Dort befindet sich heute inmitten gepflegter Grünanlagen das 1937 eingeweihte, ausdrucksstarke Hochwasserdenkmal

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Mittlerer Ortskern. Das große Gebäude rechts unten in Q1 ist das Hotel "Goldener Stern", heute Wohn- und Geschäftshaus. In Q2 zweigt die Gersdorfer Straße ab, in Q3 finden sich Teile des Schlosses Friedrichsthal. Die Trümmer zwischen Q2 und Q5 bezeichnen die ehemalige Lage der Gaststätte "Sächsisches Haus", welches später neben dem Johann-Georgen-Bad in Q5 neu erbaut wurde. In Q6 die Bahnanlagen und Brücke im Bereich des heutigen S.-Kneipp-Platz mit Hellendorfer Str. und Talstraße. Im Bereich (Q5/Q6) befindet sich heute das Wohngebiet "Kaffeeberg"
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Bild 3. Östlicher Ortskern mit den Siedlungen am Ladenberg, den Gleisanlagen des Bahnhofs, dem ehem. Stadtbad und der Talstraße in Richtung Zwiesel. In Q1 wiederum Schloß Friedrichsthal, darin im oberen Bildrand Gebäude der ehem. LPG die in den 90er Jahren zugunsten der neuen Reha-Klinik aberissen wurden. In Q4 das ehem. Bahnhofsgebäude. In Q9 das zerstörte Stadtbad.
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